DIE ZEIT:
Das Buch ist das Beste und Böseste, was seit Thomas Bernhards „Auslöschung“ (…) zu lesen war über die Abgründe des Menschseins.

FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG:
Es ist ein Buch gegen Krieg, gegen Katholizismus, überhaupt Religion, gegen kleinstädtische Borniertheit, Bigotterie, Heuchelei, Feigheit, Verdruckstheit, Provinzmief, Kleinherzigkeit, Stumpfsinn, Gewalt. ( … ) Etwas Besseres lässt sich aus einer Scheißkindheit kaum machen.

SPIEGEL / Ortstermin / Jochen-Martin Gutsch / 31.10.2011:
Die Altöttinger ahnen, dass Altmann recht haben könnte. Dass es damals genauso war, wie im Buch beschrieben. Vielleicht erkennen sie alles wieder. Den Katholizismus, die Provinz und ihren Ort, Altötting. Das Scheißloch.

SPIEGEL / Kolumne / Georg Dietz:
Zufällig oder wie es der Weltgeist eben so will, ist das harte, wütende, beeindruckende Buch von Andreas Altmann, das den programmatischen Titel “Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend” trägt, auf der SPIEGEL-Bestsellerliste angekommen.

SPIEGEL.de / Stefan Kuzmany:
Ehrlich, aufreibend, kraftvoll: Andreas Altmann hat ein Buch über seine Jugend im bigotten Wallfahrtsort Altötting geschrieben.

MDR TV / artour:
Ein großes Buch. Ein poetisches Buch. Eine bittere Abrechnung: mit Krieg und provinzieller Borniertheit, mit Bigotterie und Gewalt. Eine Streitschrift gegen die Lieblosigkeit der Welt. Von einem, der auszog, nachdem er das Fürchten gelernt hatte.

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG:
…. dieser menschlich wie literarisch beeindruckende, ja betäubende Amoklauf …

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG:
(die Zeitung war so freundlich, zweimal über das Buch zu berichten):
“Jetzt habe ich den Altmann fertiggelesen. Schon davon gehört?“
“Ja. Was halten Sie davon?“
“Schon Wahnsinn, kann man nicht anders sagen.“

BERLINER MORGENPOST:
Auch Andreas Altmann – Kischpreisträger und reichlich begnadeter Reisereporter – hat lange gebraucht, bis Sprache werden konnte, was seine Scheißjugend war, hat sich gut 20 Jahre therapieren lassen, ist weit weg in die Welt gefahren, um dann doch an den Tatort eines Seelenmordes zurückzukehren.

KLEINE ZEITUNG / Österreich:
Der Kisch-Preisträger ist sprachlich auf einem Höhepunkt, selbst die schaurigsten Momente schildert er mit großer Poesie. Demütigung und Selbstironie schließen einander nicht aus. Tief berührend ist auch das Nachwort, in welchem der Autor die mühevolle Auferstehung aus dem Hades seiner Jugend beschreibt. Fazit: Ein Buch, das einen Seite für Seite atemlos macht.

DER TAGESSPIEGEL:
Andreas Altmann begibt er sich auf seine persönlichste Reise, ins Herz der Finsternis. Altötting. Oberbayern. Wallfahrtsort. Hassprovinz.

3sat:
Andreas Altmann hat darüber einen furiosen, blitzgescheiten und anrührenden Text geschrieben, eine Abrechnung mit dem Vater und dem bigotten Altötting, der zeigt, dass es die Sprache und das Schreiben waren, die ihm letztendlich das Leben retteten.

SPIEGEL (KulturSpiegel):
Ein eindrucksvoller Text über eine schmerzhafte Menschwerdung und eine Liebeserklärung an die Sprache.

aspekte:
Ein furioses Buch (…) selten war ein Titel weniger übertrieben (…) dieser Widerspruchsgeist und sein Sinn für alles Skurrile, sein intelligenter Blick und seine Humanität, machen Altmanns Buch zu einer großartigen und bewegenden Selbstbehauptung.

DEUTSCHLANDRADIO:
Eine Biografie aus Nachkriegsdeutschland: derb, abrechnend, fesselnd. Ein Mahnmal auch gegen Lieblosigkeit. Ein gutes Buch übers Schlechte. Und darüber, wie einer gerade noch davonkam.

STERN:
Eine gnadenlose Abrechnung mit dem gewalttätigen Vater, der hilflosen Mutter und einer verlogenen, bigotten Kleinbürgerwelt.

ANTENNE BAYERN:
Andreas Altmann schreibt so intensiv und rotzig, so voller Wut und Leidenschaft, im nächsten Atemzug extrem witzig und schön pointiert. Was er schreibt, berührt, verstört und rührt zu Tränen. Ein tolles Buch!

BAYERISCHER RUNDFUNK (KulturWelt):
Von all dem erzählt er in seinem neuen mitreißenden Buch. Bei uns zu Gast ist der Egon-Erwin-Kisch- und Johann-Gottfried-Seume-Preisträger Andreas Altmann.

MÜNCHNER ABENDZEITUNG:
Schilderungen, die eine solche sprachliche Wucht entfalten, dass sie schon beim Lesen fast physischen Schmerz verursachen.

SÄCHSISCHE ZEITUNG:
Die Lektüre ist schwer erträglich, obwohl der Autor sich einer wunderbar präzisen und reflektierten Sprache bedient.