Kritiken zu „Dies beschissen schöne Leben“

Dies beschissen schöne Leben - Geschichten eines Davongekommenen

Dies beschissen schöne Leben

Schüchterner Kommentar von Andreas Altmann

zur „Dies beschissen schöne Leben“-Kritik in der Süddeutschen Zeitung von Hilmar Klute

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SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

„Hier ist ein todesmutiger Reporter unterwegs, der eine so unglaubliche Lust am Erleben hat …“

LITERATURKRITIK

„Die erste Geschichte in dieser Sammlung von Short Stories handelt von der Liebe (…) Die Reflexion der Annäherung an eine Frau, die ihm einst den Kopf verdrehte, sprüht geradezu vor literarischer Kraft, Er zieht den Leser unmittelbar hinein und bombardiert ihn mit einer Sprachgewalt, dass einem schlichtweg die Luft wegbleibt. Altmann schafft eine Atmosphäre, die vor Hochspannung fast explodiert, man wird förmlich hineingerissen in dieses Konstrukt des Kampfes um eine unerfüllbare Liebe, fiebert mit dem Protagonisten mit und vergisst die Welt um sich herum.“

BAYERN 2 / KULTUR

„Noch mehr Storys aus dem Nähkästchen eines viel gereisten Haudegens und Reisereporters. (…) lustig und oft beeindruckend. Altmann ist ein fesselnder Erzähler, wenn die schiere Intensität seiner Erinnerung die Feder geführt hat.”

BADISCHE ZEITUNG

„Altmann rettet seine Freiheit, und um die geht es in dieser seltsam vermischten Prosa insbesondere: die Freiheit eines selbstbestimmten Seins – gierig nach Überraschung, Aufregung, rauschhafte Grenzüberschreitung, dem steten Nachweis von Lebendigkeit. Insgesamt ist dies das lesenswerte Buch “eines Davongekommenen”, provokant und glutvoll bis zur letzten Seite.”

PASSAUER NEUE PRESSE

„Wie Altmann sich am Leben abarbeitet, geht an die Schmerzgrenze, denn das einzige, wovon dieser Autor tatsächlich nichts versteht, ist es, sich zu schonen. Seine Sätze lesen sich wie noch nirgendwo sonst gelesen. Keine Klischees, keine einzige Abgedroschenheit verirrt sich in Altmanns Liebes- und Leidensgeschichten. Nur Lebendiges und Überraschendes ist zugelassen.”

SÜDWEST PRESSE

„Die Sätze und Wörter sind wie Geburten. Da kann jemand Gedanken in vollendeter Weise zu neuen Wörtern und Sätzen formen. Weghören geht nicht. Lesen dauert lange. Man muss diese Neuschöpfungen oft mehrmals lesen, weil sie treffen: das Gefühl, die Situation, den Leser…”

GMÜNDNER TAGESPOST

„Nah am Leben / Schonungslos und ungeschönt schreibt Andreas Altmann über „Dies beschissen schöne Leben“. „Geschichten eines Davongekommenen“ steht erklärend unter dem Schutzumschlag. Denn Altmann geht als Reporter dem Leben auf die Spur, ohne Rücksicht vor sich und dem Leser. Als Reiseautor erlebt Altmann das Leben in vielen Facetten auf der ganzen Welt. Länder, Ideen, Frauen, Drogen, Missetaten treiben ihn an. Als Bücherdieb klaut er sich eine Bibliothek zusammen, um seine erwachte Liebe zur Literatur auszuleben. Er probiert sich aus, in der Sexualität, im Beruf, oder in sieben Nächten im Central Park unter freiem Himmel. In einem zum Hospiz umgebauten thailändischen Kloster begleitet er Aids-Kranke auf ihrem letzten Weg. Auf Korsika fingiert er, dass sein Auto ausgeraubt wurde, um sich über einen Versicherungsbetrug die Reise zu finanzieren. Und er echauffiert sich in die „Hinrichtung einer schönen Geliebten“ ein ganzes Kapitel lang darüber, was manch’ anmaßender Redakteur seinen Zeilen anzutun wagt. Denn eines ist Altmann auf jeden Fall heilig: Die deutsche Sprache. Sie ist sein Arbeitszeug, seine Muse und Kunst, seine Geliebte. Voller Kraft sind seine Texte. Präzise, hart, eindeutig, unumstößlich stehen seine Sätze da. Bilden ein Bollwerk, dass seine Schilderung der Realität verteidigt. Denn was Altmann erlebt hat und erzählt, ist oft nicht das, was man gerne liest. Es sind die Abgründe der Welt, die Altmann reizen. Unerschrocken geht er auf sie zu, saugt auf was ihm wiederfährt und gibt es weiter. Schonungslos gegen sich selbst, wie gegen den Leser, erzählt er, was ihn fasziniert und bewegt: Dies beschissen schöne Leben.”