Der Preis der Leichtigkeit

Der Preis der Leichtigkeit Taschenbuch

Der Preis der Leichtigkeit Taschenbuch

Eine Reise durch Thailand, Kambodscha und Vietnam

 

Verrisse:

Bisher hat sich kein Kritiker dazu bereit erklärt. Dafür leidet so manch Leser bei amazon, wie Herr Harald aus Stuttgart. Ich will noch vorausschicken, dass Harald zu meinen treuesten Lesern gehört. Mit geradezu masochistischer Hingabe liest er sich von einer Ernüchterung zur nächsten. Nun aber Harald: “Schlechtes Buch. Ich fand die Reise langweilig, das ganze Buch hat mir nichts Neues erzählt, was ich nicht schon wusste. Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich die begeisterten Rezensionen hier gelesen habe und habe mich total auf die Lektüre gefreut. Und nun muss ich feststellen, dass das Buch überhaupt nicht hält, was die Leute hier versprechen. Es ist einfach wahnsinnig fad.“

Lobreden:

DIE ZEIT: Nahaufnahmen aus Fernost zeigt Andreas Altmann in seinem Reisereport, dem Tagebuch eines Andersreisdenden. Er folgt eigenwilligen und unbequemen Fährten zu Menschen in Thailand, Kambodscha und Vietnam. Schmerz und Stille, Chaos und Sinnlichkeit fließen ineinander auf einer leidenschaftlichen Fahrt gegen den Strom. Bittere Tage wie die als Helfer in einem Aids-Kloster oder als Suchender nach dem großen Tsunami wechseln mit verblüffend alltäglichen Begegnungen auf der Straße. Kisch-Preisträger Altmann beobachtet scharf und protokolliert in teils ergreifenden Aufzeichnungen wie westliche und buddhistische Lebenswelten aufeinander prallen. Er durchlebt die Härten wie auch den Zauber hinter der Fassade fernöstlicher Leichtigkeit. Sein Report ist zugleich auch eine Kritik an kopflosem Reisen, die Pauschalurlauber ebenso wie Pseudoabenteurer trifft. Im Kampf gegen die Zerstreuung und “die Beschlagnahme unserer Sehnsüchte” geleitet seine pulsierende, bildstarke und mitunter derbe Sprache lebensnah in die tiefsten Winkel Südostasiens.
DIE WELT:…Verblüffend auch seine Wahrnehmungen und Entdeckungen in Ho-Chi-Minh-City, das sich längst wieder Saigon nennt. Wie er die Biographien von zu Opfern gewordenen Tätern des einstigen südvietnamesischen Maarinettenregimes, aber auch von unschuldig in die Umerziehungsfänge der Kommunisten geratenen Zivilisten beschreibt, ist schlicht ein Meisterstück eines vor allem psychologisch investigativen Journalismus. Bei all dem kommt freilich die ihn umgebende Atmosphäre nicht zu kurz, jene unverwechselbare sinnlich-schwüle Saigon-Welt, die bereits vor einem halben Jahrhundert Graham Greenes “Stillen Amerikaner“ in ihren Bann gezogen hatte. Und Andreas Altmann? Er schenkt dem Leser – ganz gleich, ob dieser nun selbst ein Asienreisender sei oder nicht – gegen Ende eines Buches einen jender Sätze, mit denen man sich ganz vortrefflich, vibrierend vor Spannung, durch die weite Welt hangeln kann: “Schlaflose Städte sind der Traum jedes Reisenden.“
KREUZER: Herausgekommen ist “Der Preis der Leichtigkeit“, ein gänzlich unsemtimentaler und dabei packender und lebendiger Reisebericht aus dem Südosten Asiens.
KLEINE ZEITUNG / Österreich: “Der Preis der Leichtigkeit“ ist ein wunderbares Reisebuch, bis zur letzten Seite.
GLOBETROTTER / Schweiz: …ist unter anderem ein wortgewaltiges Plädoyer für waches Reisen. Aber keine Anleitung, wie man am bequemsten zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten oder besten Stränden Südostasiens gelangt – sondern scharf an ihnen vorbei: zu den Menschen. Altmann beschreibt in seinem unnachahmlichen Stil beeindruckende Begegnungen, durch die der Leser mehr über Asien erfährt – und vielleicht versteht – als die Lektüre klassischer Asien-Bildungsbücher es je zulässt. Und man erfährt dabei viel über den mehrfach preisgekrönten Autor: Was ihn treibt, was ihm manchmal Freudestränen in die Augen oder was ihn auf die Barrikaden jagt. Mehr noch: Der Reporter Altmann berichtet nicht nur, er nimmt am Leben in Asien teil. Etwa in Thailand, als er in einem buddhistischen Kloster für Aids-Kranke arbeitet. Oder als freiwilliger Helfer im Tsunami-Katastrophengebiet…DIE Aufforderung zum selber Erleben, selber Denken, Erfahren, Erleiden und Erkennen. Der neue Altmann: Ein in gute Worte gemeisselter Ankick zu leben.