Im Herz das Feuer

Im Herz das Feuer

Unterwegs von Kairo in den Süden Afrikas

 

Verriss:

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG / FAZ: …Es ist Altmanns soundsovielte Reportage über eine Reise von irgendwo nach nirgendwo, im Grunde ist es eine einzige unendliche Suada…Nur einen einzigen stillen Moment gibt es in diesem hitzewallenden Buch. Da liegt der Erzähler im siedend-heißen Hotelzimmer in Assuan und fragt sich: Warum mache ich das? Niemand antwortet.

Lobreden:

WELTWOCHE: …Altmann gelingt es, mit drei Sätzen einen Bogen zu schlagen, der die Geschichte mit der Gegenwart verbindet. Diese wird dadurch begreifbar und erhält Zusammenhänge. Er reist und schreibt mit Tempo, herrlich besessen, getrieben und mitgerissen vom Bedürfnis (oder von der Sucht), das schon André Gide beschrieb: die Suche nach der “émotion forte”, dem starken Gefühl. Er beobachtet nicht nur seine Umgebung messerscharf, sondern auch sich selbst. Und erzählt davon ebenso ehrlich wie witzig.
TAGESZEITUNG / TAZ: In kurzen Streiflichtern beleuchtet Altmann kleine Episoden, die die Kraft haben, eine ganze Welt zu öffnen…Diese wunderbare Geschichte von Fahti, dem Verkäufer, der Altmann mit den Worten “You ar something very speciall” einfängt, um ihn dann mit Tee, Wasserpfeife, Sonderangebot, Spezialkredit – “all currencies accepted” – und Dattelschnaps zum Kauf einer (nutzlosen) Holzschatulle zu verführen. Und Altmann,…der im Fremden nach dem Anderen sucht, nach den Geschichten…
KÖLNER STADTANZEIGER: Altmann erzählt sehr genau, packend und stets hart am Saum der Wirklichkeit entlang. Seine Geschichten sind leidenschaftliche, radikal auf den Punkt der Erkenntnis gebrachte Erfahrungen…Für Orientmythen oder AfrikaNostalgie bleibt da kein Platz. Wohl aber für die Poesie menschlicher Kommunikation. Die es möglich macht – so Altmanns wunderbares Diktum – dass ein gesprochener Satz “Satzhungrige” manchmal eine Woche lang ernährt.