Im Land der Freien

Im Land der Freien

Mit dem Greyhound durch Amerika

 

Verisse:

DIE ZEIT: …Andreas Altmann führt solch ein Ego an der Leine. Und das muss der Leser uneingeschränkt mögen, der seine Beschreibung einer Reise mit dem Greyhound durch Amerika von New York nach San Francisco ertragen will. Denn Altmann ist von Europa aufgebrochen, um mit der pennälerhaften Selbstherrlichkeit eines vergreisten Alt68ers die Grundübel Amerikas anzuprangern…
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG / FAZ: Aber das Finden ist bei Altmann immer eher Bestätigung dessen, was er vorher schon wusste, gelesen hatte oder irgendwie ahnte: Das macht das Buch anstrengend für alle.

Lobreden:

TAGESSPIEGEL: …Was er aufschnappt, sind die Geschichten einfacher Menschen, denen er unterwegs begegnet, mal schön schaurig, mal traurig, mal skurril. Altmann’s Bücher zeichnen sich durch eine angenehme Sensibilität, ein waches Auge und einen flotten Schreibstil aus. Und eine Unmittelbarkeit der Ereignisse durch eine subjektive Erzählweise.
HAMBURGER MORGENPOST: …Schon jetzt hat der Leser mehr über Amerika erfahren als in vielen Reisführern. Es ist, natürlich, Altmanns Amerika – Reisen ist nun mal subjektiv, Reisen ist Welt interpretieren, und reisende, reportierende Literaten wie Altmann machen das lust-und lehrreich immer wieder deutlich. “Im Land der Freien” macht einfach Spaß. Und furchtbar neidisch.
NORDDEUTSCHER RUNDFUNK / NDR: Geradezu glücklich aber dürfen Daheimgebliebene manchmal sein, wenn Sie die Geschichten von Andreas Altmann lesen. Das gilt auch für sein neues Buch, in dem er über einen Trip durch die USA mit dem Greyhound berichtet. Er hat in allen deutschsprachigen Magazinen veröffentlicht. Seine Präzision des Beobachtens mag damit hinreichend geehrt sein. Nicht aber sein Mut… Viele der Geschichten, die Altmann dort widerfahren, glauben wir zu kennen. Dennoch sind sie in seiner Sichtweise irgendwie anders. Lakonischer, aber auch bestürzender.