Unterwegs in Afrika

Unterwegs in Afrika

 

Verriss:

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG / FAZ: …An anderer Stelle schwadroniert Altmann über den Krieg in Äthiopien, und der Leser muß selbst herausfinden, daß er offenbar die Zeit vor der Vertreibung des Regimes Mengistu im Mai 1991 meint… Die Frage ist allerdings, ob Altmann und Martin, die mit keinem Wort auf den Jahre überdauernden Mehrfachgebrauch ihrer vermeintlich einzigartigen Erlebnisse verweisen, tatsächlich die wahrhaftigen Chronisten afrikanischen Lebens sind, die zu sein sie vorgeben.

Lobreden:

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG: …Der Kischpreisträger Andreas Altmann verklärt nichts, er beschreibt, was er sieht, was er erlebt, was er spürt. Er erzählt von einer Kongo-Flussfahrt, von der Kamelbibliothek im Norden Kenias, von Joe, der mit seinem Tanklastwagen von Nairobi über Uganda und Ruanda ins Bürgerkriegsland fährt, und von den Dieben in Uniform, die ihn mit allen Tricks in Nigeria ausnehmen. Altmann ist kein Besserwisser, kein Zyniker, aber auch kein Romantiker…und gerade deshalb entfalten seine Geschichten so viel Kraft und Humor, wie sie nur wenige Afrika-Reportagen haben.
HÖRZU: Nah kommen und ganz nah dranbleiben – nach diesem Prinzip erschlendert und erobert sich Andreas Altmann seit vielen Jahren die Länder der Erde. Weltenbummler nannte man früher so was, was sehr viel mehr Charme hatte als das neudeutsche Globetrotter. Er ist kein Reiseschriftsteller, sondern “ein Schreiber, der nebenbei reist.“…Altmann ist ein Reiseverführer, seine Bücher sind Meisterwerke des Genres, sie nehmen den Leser mit und bringen ihn weiter. Diesmal hat der Autor sich mit dem Fotografen Michael Martin zusammengetan…und sie waren sehr nah dran am Zauber und am Elend eines Kontinents.
HESSISCHER RUNDFUNK: Ein Prachtband mit Fotos der Extra-Klasse und zugleich ein Reportage-Ereignis.