SCHÖNSTE MAIL DER WOCHE / 5 / 12 / 2017:

Hallo, Herr Altmann, tausend Mal „Danke“ für Ihre Bücher! 1000 Mal kommt hin, so wie Märchen aus 1001 Nacht, alles andere wäre unter – oder übertrieben. Zu Ihren Büchern: Ich dachte immer, ich wäre ein großzügiger, offenherziger Mensch. Vor allem: Ich habe daran gearbeitet, es zu sein; seitdem mir klar geworden ist, dass ein jeder mit seinem Tun nur das Glück erhaschen will – und die meisten daneben – oder sonst wohin greifen. Aber durch Ihre schriftstellerische Arbeit schaffte ich es zu erkennen, wie kleinkariert ich doch oft noch denke. Aus dem Kleinkarierten sind mittlerweile, nach jahrelanger Altmann-Kost, große Karos geworden. Was für mich heißt: Gar keine Vorurteile. Vielen Dank für die kostbare Arbeit, die Sie leisten. Die Augen und das Herz öffnen bei den einen, das Aufrütteln (egal, in welche Kanäle es fließen wird) bei den anderen. Zu Ihrem Buch „Frauen.Geschichten.“ (gestatten Sie mir bitte eine kleine persönliche Anmerkung): Ich habe umgangssprachlich das Buch „gefressen“, da ich selbst auf keine vielschichtigen Beziehungen zurückgreifen kann (und möchte). Ich verstand die Frauen, die sich an Sie binden wollten, und ich verstand Sie, dem die Freiheit so viel wichtiger ist als die gebundene Liebe. Jedenfalls freue ich mich mit Ihnen, dass Sie Ihren freien, aufregenden Weg gehen, und dass er Ihnen so gut tut. Ein bisschen bin ich Ihnen nahe, deshalb musste ich Sie vor wenigen Jahren auf Ihrer Lesung in XY auch unbedingt einmal umarmen. Vielen Dank auch dafür. Herzlichst.