Ihr Lieben,
hurra, ich bin wieder da.
Eine der Gründe, nein, der Hauptgrund für mein längeres Schweigern, war mein Wunsch, euch nicht zu stören. Denn ihr habt ja seit Kurzem alle einen Zweitjob, um Anfang Oktober ein paar Dutzend Exemplare des neuen Buchs „Andreas Altmanns Gebrauchsanweisung für Männer“ zu kaufen. Haha.
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Weiter unten der Hinweis auf einen neuen Podcast.
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Und zuletzt ein hinreißender Cartoon, ich beneide jede/n mit um eine so grandiose Phantasie.
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Hier die Mail einer Leserin, die die mir letzten Fragen der Menschheit stellt. Ich mag’s, wenn Leute denken, klug denken, nicht untergehen wollen im Strudel weltweiter Verblödung. Frauen und Männer, die ihren ganz eigenen Weg suchen. Sie sucht ihn. Hier die Mail, leicht gekürzt.
„Lieber Herr Altmann, für Sie ist es eine von vielen Emails, die Sie von Lesern bekommen – für mich ist es die erste, die ich als Leserin einem Buchautor schreibe. Aber dafür ist das Leben ja da, neue Dinge zu tun und neue Wege zu gehen…
Und damit bin ich auch schon bei meinem Beweggrund, warum ich das Bedürfnis hatte, Ihnen zu schreiben; durch die Veranstaltungshinweise von Globetrotter bin ich auf Ihre Lesung aus „Sehnsucht Leben“ Anfang März in der Globetrotter Filiale München aufmerksam geworden.Bei der Lesung war ich zwar nicht, meine Neugierde an Ihnen, Ihrem Leben und Ihren Büchern jedoch war geweckt und so habe ich mir als erstes Ihr Buch „Gebrauchsanweisung für das Leben“ gekauft. Ich habe unübertrieben noch kein Buch gelesen, das mir mehr gegeben hat als dieses! So viel gedanklicher Input – und vor allem so viele „ja, genau!“
Bis jetzt bin ich durchs Leben gelaufen und habe mich oft als anders als alle anderen empfunden – was ich grundsätzlich auch sehr erstrebenswert finde. Nie wollte ich zu einer Clique gehören, schon immer bin ich gern meinen Weg gegangen. Dabei habe ich mich manchmal aber auch einsam und allein gefühlt. Wenn das gesamte Umfeld so anders als man selbst tickt, kann man zu gewissen Zeiten schon Selbstzweifel bekommen…
Erst Ihr Buch hat mir gezeigt, dass ich doch nicht alleine bin mit meiner Sicht auf das Leben. Und da Sie ja durchaus einen Bestseller geschrieben haben, gibt mir dies das Recht zu der Annahme, dass da draußen noch mehr Menschen sein müssen, die Ihre Ansichten teilen. Aber wo sind sie nur alle?
Nun meine Frage an Sie: wenn doch so viele Menschen Ihr Buch bejubeln, so wie ich es tue, warum ist die Welt dann immer noch so schlecht? Warum verhalten sich dann immer noch so viele Menschen einfach wie egoistische Arschlöcher?
Und da ich jetzt mittendrin bin, erlaube ich mir, Ihnen noch eine zweite Frage zu stellen, die mich seit meiner Oberstufe beschäftigt: Als Fan von Kants „Kategorischem Imperativ“ frage ich mich – und in diesem Fall jetzt auch Sie: warum können nicht einfach alle Menschen nach dieser Maxime leben?
Eine Antwort der Fantastischen Vier – wenn auch nicht wirklich zufriedenstellend – fällt mir dazu ein: „ es könnt‘ alles so einfach sein…ist es aber nicht…“ Entschuldigen Sie bitte diesen Sprung – von Kant zu den Fanta Vier ist es wirklich ein großer Schritt, aber ich hoffe, Sie sehen mir das nach.
Bedanken möchte ich mich abschließend bei Ihnen noch dafür, dass Sie mir mit Ihrem Buch den Glauben daran wiedergegeben haben, dass auch die Spezies Mann dazu in der Lage ist, tiefe Emotionen zu empfinden und diese auch noch auf so wunderbare Weise zu formulieren. Entschuldigen Sie, wenn in diesem Satz auch ein gewisser Frust mitschwingt. Es soll mein Kompliment nicht schmälern. (…). Herzliche Grüße, XY.“
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Hier der Hinweis auf den neuen Podcast:
Titel
Der blinde Fotograf
Link
https://open.spotify.com/episode/7t0lkx0mtO8mnXolnerolZ
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Und hier der Cartoon. Hinreißend die Idee, dass ein Buch imstande ist, einen von den a-sozialen Medien Erledigten wieder Herz und Hirn einzuflßen. Wie sagte es ein Guru in Indien: „Frag einen Menschen, was er will, und er wird sagen: eine Massage.“
In diesem Sinne, danke, herzlich, Andreas.
